RBB beendet Radio MultiKulti und Polylux

Donnerstag, 22. Mai 2008

Was ich da gerade im Tagespiegel lesen musste finde ich sehr enttäuschend. Mir ist schon klar das der RBB Geld sparen muss (Hauptstad-Blog hatte hingewiesen), aber dass er  an einem Sender spart, der gerade für Berlin und die berliner Lebensweise stand ist mir unbegreiflich (er war sicher auch eine From von beBerlin). 





Radio MultiKulti war für mich ein sehr wichtiges Angebot, welches ich besonders an Wochenden gerne und oft genossen habe. Weltmusik als Gegenpol zum Mainstream, guter Journalismus und angenehme Moderatoren waren die Aushängeschilder des Radiosenders.  Nun, nach 14 Jahren Radio MulitKulti, schließt der RBB den Sender aufgrund zu geringer Einschaltquoten ( 0,8 % Marktanteil ). Nicht nur das, der RBB wird auch das Fernsehmagazin Polylux beenden, um die fehlenden 54 Mio Euro einzusparen. Somit stirbt ein weiterer Radio-Sender und ein tolles TV- Format auf dem Weg Richtung Einheitsbrei - Scha(n)de!

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Erlebnisbericht re:publica08

Mittwoch, 9. April 2008

Ja etwas verspätet, aber wie es halt so ist - es gibt wichtigere Arbeit. Diesen Beitrag habe ich auch auf meinem privaten Blog (www.flausenkopf.net) veröffentlich. Naja wie dem auch sei, für mich war die re:publica die erste Konferenz in meinem noch jungen Leben als MAGIX Mitarbeiter. Aber auch die erste in meinem sonstigen Leben.

Glücklicherweise fand die re:publica in der Kalkscheune statt, somit konnte ich ohne Probleme zwischen Konferenz und Arbeitsstätte (Friedrichstraße 200) pendeltn. Wenn es mal keine für mich interessanten Panels oder Workshops zu hören gab, bin ich schnell mit meinem Piaggio Roller zurück ins Büro und hab Mail-Kram erledigt. Besonders begeistert hat mich der Vortrag des Harvard-Professors Viktor Mayer-Schönberger , welcher über "Nützliches Vergessen im Internet " referrierte. Ein rethorische hervrorangend (nicht anders von einem Professor zu erwarten) vorgetragender und dazu interessanter Vortrag. Besonders hervorzuheben an diesem Vortrag waren die vermittelten Visionen und Lösungsansätze, die ichs o in keinen anderen von mir besuchten Panel beobachten konnte. Meiner Meinung nach wurde zu oft über die Gegenwart und ihre Probleme gesprochen, als dass man mit gewagten Thesesn Diskussionsstoff lieferte. 



So erschienen mir viele meiner besuchten Panels und Workshops, zwar unterhaltsam ( nicht zuletzt wegen der SMS-Wall) aber nicht besonders informationsreich - Der größte Kritikpunkt meinerseits an der diesjährigen re:publica. Zudem vielen mir oftmals die Moderaratoren negativ auf. Tim Pritlove, der das Panel "Die Zukunft des Social Networks" moderierte stach in diesem zusammen Hang besonders heraus. Zu keinem Zeitpunkt schaffte er es aus seinem destruktiven "Wir meckern einfach mal ne Runde gegen StudiVZ" Muster auszubrechen. Und somit endete auch dieses, nicht zuletzte wegen den eingeladnen Gästen, durchaus vielversprechende Panel ohne jegliches Fazit bzw. wirkliche Information. 

Einziger Stern am re:publica Himmel wa da noch der gute Thomas Knüwer, der es wenigstens schaffte, in dem prominent besetztem Panel ( Robert Basic, Sacha Lobo, Don Dahlman ) über das Thema ( "Geld verdienen mit Blogs") eine Art hitzige Diskussion zu stande zu bekommen bzw. diese ordentlich zu moderieren. Entstanden ist diese aber lediglich durch das doch eher rüpelhafte Auftreten von Robert Basic, dem ich in diesem Moment eher dem Iro von Sacha Lobo aufsetzten wollte - da wäre er besser aufgehoben. Sacha Lobo hingegen machte erher den Eindruck, eines spießigen Businessmannes -Naja persönliche Empfindung. Dieser Panel war zweifelsohne einer der Highlights meiner re:publica. 

Insgesamt war die re:publica für mich ein sehr gute Erfahrung und besonders schön zu sehen war es, dass es noch viele weitere Menschen gibt, von denen ich sogar ein paar kennenlernen durfte, die genauso schlimm PC süchtig sind wie ich, wenn nicht noch viel viel schlimmer. Mehr war es dann aber doch nicht ! Ich bin leider in der viel besagten Klasse, für die die re:publica ein Art Klassenfahrt war, noch nicht richtig angekommen. Naja bin ja auch erst knappe 7 Monate oder so dabei. 

Übrigens:Hobnox hat die ganze Sache per Livestream übertragen und jetzt die gemachten Videos online gestellt. Also jeder der nicht vor Ort war, kann sich alles nochmal online anschauen . Fotos gibts unteranderem hier

Be.Berlin nur ein geklautes Konzept

Dienstag, 18. März 2008

Höchst interessant, was Andrea Horn in einem Kommentar bezüglich der Be-Berlin Kampage geschrieben hat. Sie verweist dort auf ihren Blog, der eindeutig zeigt, dass die Kampage vom Wowereits Werbe-Einsatzkommando sehr stark an das von Andreas-Teams eingesandte Konzept "Just Berlin" angelehnt ist. 





Jetzt muss man sich mal anfangen zu fragen,  ob das ganze  "neue Berlin-Kamapge"-Wettbewerbsgehabe nur Ideenklau als Ziel hatte. Es wäre interessant zu erfahren, ob Wowereit, nachdem das ganze hier hoffentlich große Wogen schlägt,  Andrea den ein oder anderen Euro als sozusagen kreative Unterstützung auszahlt. Alles andere wäre traurig, trauriger als es jetzt schon ist.  

Sei eine schlechte Kampagne - Be Berlin!

Mittwoch, 12. März 2008

Also wenn ich mir die neue Berlin Kampagne, die Klaus Wowereit mit Hilfe mehrerer großartiger Werber erschaffen hat, steigen in mir Wut, Scham und Hass auf, nur kein Fünkchen Identifikation. "Be-Berlin" nennt sich der Slogan, der 10 Millionen schweren Kampagne, deren Landingsite, wie zu erwarten (achtung ironie) unter sei.berlin.de zu erreichen ist . Ich hoffe irgendwie das das alles war nur ein Witz, eine Art PR-Gag, die den eigentlichen, hoffentlich in 2 Tagen erscheinden, Slogan auf lustige Art und Weise einführen soll. Auch was die Anzeigengestaltung betrifft, kann man eigentlich nur von einem "Witz" reden. Jemand der solche Anzeigen für Berlin entwirft, ist entwerder kein Berliner, sieht nur durch die Rote Rathaus-Brille oder hat, anstatt sich ernsthaft Gedanken zu machen ,mit seiner "elitären" Runde tägliche Kaffeekränzchen abgehalten. 



Mir wird aufjedenfall mit dieser mieserabel durchdachten Kampagne ein Stück Berliner Image versaut. Und das geht nicht nur mir so, sondern auch vielen anderen Johnny Haeusler, Sachar etc.

Das Ziel war bzw. ist es neue Investoren anzulocken und Tourismus zu fördern, schlecht nur, wenn man dabei die Leute vergisst, die mit diesem Slogan leben müssen, die die sich eigentlich mit dem Slogan identifizieren sollen,  die die wirklich Berlin sind - Die Berliner selbst. Aber wahrscheinlich war das alles nur ein gut geplanter Schachzug, der die Berliner endlich mal einer Meinung sein lässt - Diesen Sloagn wollen WIR nicht !!!

Und wer die volle Dröhnung will guckt sich einfach den Kampagnen-Spot an. Viel Spaß

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Traurig aber wahr

Freitag, 1. Februar 2008

auf nem Weg zur Arbeit konnte ich sie beobachten. Menschen die sich trotz des realtiv medienpräsenten (und teilweise beliebten) BVG-Streiks an den U-Bahn- und Bus-Stationen tummeln und warten.  

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How to make a Passbild

Montag, 21. Januar 2008

Wer kennt sie nicht , die neuen Passbilder !?! Bloß nicht lächeln oder nett aussehen, das wäre fatal und nicht zulässig.

Das Berliner Bürgeramt hat die ganzen Richtlininen mal in einer äußerst amüsanten, aber ernst gemeinten, PDF zusammengestellt. :-)



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Neue Knüppel braucht das Land

Mittwoch, 16. Januar 2008

Zu der ganzen Jugengewalt-Debatte habe ich auch noch was zu sagen. Am besten wir rüsten die Polizisten mit besseren und schmerzhafteren Schlagstöcken aus, das bringt zwar niemanden weiter, aber man kann im Notfall nochmal stärker auf am bodenliegende Personen schlagen.  

Mist die Idee hatte schon jemand anderes.



(Via Beatpunk)

Filmdreharbeiten - GSG9 und taube Ohren

Freitag, 30. November 2007

Seit nun schon 4 Tagen, dreht das Team der Sat.1 Action-Serie GSG9  vor meinem und anderer MAGIX Kollegen Bürofenster,die Bilder zur neuen Folge  "Terrorzelle". Ganz spannend mit anzuschauen (natürlich nur während der Pausenzeit),aber auf Dauer ein wenig nervend. 



Ständig hört man schreinende Leute und selbstverständlich musste es Szenen geben, in denen die GSG-9 Actionhelden per *Megafon*, den Entführer bitten ans Telefon zu gehen - Danke für nichts!

Am meisten bedanken muss ich mich aber für meinen gefühlten Tinitus, als ich mit offenen Fester und herausgestreckten Kopf NICHTSAHNEND, das hier mit anschauen/anhören musste:

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Kurze Filme, großer Sinn – 23. int. Kurzfilmfestival Berlin

Freitag, 2. November 2007


Kurzfilme - die klitzekleinen Brüder der Hollywoodstreifen, die soviel Popularität genießen, wie Frauenfußball in den USA. Vielen haben schon von ihnen gehört, aber kaum jemand hat mal einen zu Gesicht bekommen. Und wenn man sie sieht, sind sie ganz schnell wieder weg. Sie ernähren sich hauptsächlich von der Aufmerksamkeit einiger weniger Menschen und natürlich von Kreativität. Meist pflanzen sie sich fort, indem sie die Mundpropaganda nutzen oder sie durch Zufall irgendwo auftauchen und den Zuschauer in ihren Bann ziehen. Ihre Population steigt ständig. Früher waren sie vor jedem Kinofilm zu bestauen, aber heute wurden sie durch die Werbung verdrängt und haben lange gebraucht um einen neuen Lebensraum zu finden. Einen dieser Lebensräume finden wir nächste Woche vor, wenn es wieder heißt: „23. internationales Kurzfilmfestival Berlin“. Dort kann man die possierlichen Wesen in Ihrer vollen Pracht für längere Zeit bestaunen und lieben lernen


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Nicht nur für Filmschaffende, sondern für Genießer von Bewegtbildern der ganz speziellen Art, werden die seltenen Wesen vom 6.November bis zum 11. November 2007 ihr Antlitz präsentieren. 6 Tage lang werden an verschiedenen Veranstaltungsorten 522 Kurzfilme aus der ganzen Welt präsentiert. So vielseitig wie die Welt, so vielseitig sind auch die eingereichten Filme, die dieses Jahr präsentiert werden. In 5 Kategorien gibt es jeweils bis zu 8 Wettbewerbe, in dem die Filmschaffenden auf Preise von insgesamt 40 000 Euro hoffen können. So gibt es neben den üblichen Dokumentarfilmen auch einen Kinderfilmwettbewerb, sowie der Wettbewerb „Konfrontation“, der Filme gegen Gewalt und Intoleranz zeigt. Der internationale Wettbewerb stellt dabei das Kernstück des gesamten Festivals dar.

Der erste Blogeintrag der Videoabteilung von MAGIX möchte euch diese Wettbewerbsfilme der Kategorie „Eject X“ ans Herz legen. Diese werden in einer „langen Nacht des abwegigen Films“ präsentiert und beschäftigen sich mit der Frage, was denn eigentlich ein abwegiger Film ist, bzw, was ein Film zu einem „nicht-normalen-Film“ macht. So sind dieses Jahr Filme angekündigt, die sich unter anderem mit Extremniesern, Zuckerjunkys, Bloody Marys, Schamhaarlagerfeuer und Scheibenputzer im öffentlichen Nahverkehr befassen. Filmische Erlebnisse der ganz besonderen Art also, die jenseits vom alltäglichen Fernsehgeschehen anzusiedeln sind. Ein Muss für jeden Menschen, der auf einzigartige Filme steht.

Kurzfilme schaffen es Emotionen, Geschichten oder Situationen innerhalb kürzester Zeit zu vermitteln und stellen daher eine Herausforderung für jeden Filmemacher da und die Videoabteilung von MAGIX findet deshalb, dass diese Form der Kunst Gehör finden muss. Damit Ihr Überleben gesichert ist, würden wir uns freuen, möglichst viele Menschen bei diesem Festival anzutreffen.

Die Festivaleröffnung ist am Dienstag, den 06. November, um 21:00 Uhr in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Die Gewinner der Wettbewerbe werden dann am Sonntag, den 11. Novermber, um 22:30 Uhr im Kino Babylon:Mitte gezeigt. Nähere Informationen gibt es auf der Seite www.interfilm.de.




Das erste "user-generated" Buch - Berlin Fucking City 2.0

Dienstag, 9. Oktober 2007

Der "Massebpublikum Blogger" Sashar Sachar machte mich via altertümlicher und uncooler (warum nicht über Twitter oder Facebook :-D)  E-Mail auf ein höchst interessantes Projekt aufmerksam. Es handelt sich hierbei um das erste sozusagen "usergenerated" Buch. Der junge Schirftsteller Willy Kramer, des ersten Buches "Berlin Fucking City" , in dem er 40 Kurzgeschichten über Berlin und seine wirklich oftmals sehr unterhaltsamen Bewohner veröffentlicht hat, zeigt mit seiner neusten Idee, dass er offensichtlich die aktuellen Diskussionen um WoM-Marketing, Web2.0 und Kundenbindung mit Hingabe verflogt hat.



Den zweiten Teil des Buches bittet er nämlich jeden Internet-Nutzer um Hilfe. Jeder kann auf der Projektseite(-blog) über eine Abstimmung entscheiden, worüber ein Kapitel des Buches handel soll. Er befördert sozusagen jeden der mitmacht, zum Co-Autor. Eine, wie ich finde, coole und clevere Idee, die zur Fucking City Berlin und vor allem zum Zeitgeist passt. Und wir als stolzes Berliner Unternehmen unterstützen solche Innovationen natürlich sehr gerne. 

Viel Erfolg !

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