Schule ist Krieg

Montag, 26. Mai 2008

Wenn man wissen will wie es aussieht, wenn sich ein Abiturjahrgang zusammensetzt um einen Abi-Film zu drehen, der über das "Übliche" (Definitionen dafür hat jeder selbst) hinausgeht, dann ist der Abi-Jahrgang 08 der Schiller-Schule in Hannover sicher ein Paradebeispiel

Jakob S. Hauptinitiator des Projektes, bat mich darum auf den Trailer des Abi-Films "Schule ist Krieg" zu verlinken - das mache ich natürlich gerne (>> hier gehts zum Trailer ). Nicht nur weil Jakob den Film fast komplett mit Video deLuxe produziert hat, sonder einerseits weil ich weiß wieviel Arbeit in einem solchen Werkt steckt und zum anderen, weil wir es gerne unterstützen, wenn sich Menschen aktiv und kreativ mit den Möglichkeiten und Medien unser Zeit auseinandersetzten. Wenn wir dazubeitragen können, solche Ideen  umzusetzen, ist das wohl der einer Hauptgründe warum wir unsere Arbeit hier eigentlich machen. 

Schön auch zu sehen, dass das Kino Apollo in Hannover den Filmmachern die Möglichkeit ihre Arbeit gebührend zu präsentierten. Am 24.06.2008 kann der Film dort bestaunt werden.

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Oldies but Goldies - Alte MAGIX Werbespots #2

Mittwoch, 30. April 2008

Und jetzt schiebe ich direkt den zweiten Klassiker hinterher. Wie findet ihr den ca. 8 Jahre alten Spot ? Mir fehlt zum Schluss irgendwie der bezugsherstellende Text vom Produkt zur Geschichte. Der Spot an sich ist für damalige Verhältnisse klasse und spiegelt eigentlich nur die Realität wieder ;-) Ey und wenn man für ein Produkt Werbung mit der Realtiät machen kann, hat man es eigentlich geschafft, oder? :-P

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Oldies but Goldies - Alte MAGIX Werbespots #1

Dienstag, 29. April 2008

Immerwieder schön mit anzusehen, welche Schätze sich in die Tiefen unser Server hier im MAGIX Büro Berlin verbergen. So konnte ich z.B  soeben alte Werbespots von uns ausfindig machen. Wie es den Anschein hat, wurde sie teilweise, durch Einblendung neuer Produkt Packshots , wie soll ich sagen, geupdated. Aber die Spots an sich dürften recht alt sein. 

Der erste Spot in der Reihe "Oldies but Goldies", den ich euch präsentieren möchte, ist vom ersten RingtoneMaker und dürfte somit gute 4-5 Jahre alt sein. Genial ! Was meint ihr ? :-)

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Es kommt nicht immer auf die Länge an

Montag, 14. April 2008

Ich hab vor einiger Zeit eine Studie gelesen, nach der nur etwas mehr als ein Zehntel aller Camcorder-Besitzer ein Videoschnittprogramm verwenden. Zunächst glaubte ich an einen Druckfehler. Kann das denn sein? Schauen sich knapp 90 Prozent ihre Filme ungeschnitten an und zeigen sie so ihren Freunden und Bekannten? Für mich als Videofilmer eine Gruselvorstellung.

Ich halte mich technisch für recht versiert und es gelingen mir - bei aller Bescheidenheit - öfters mal sehr spannende Kameraaufnahmen. Trotzdem würde ich mich nicht trauen, das unbearbeitete Material vom Camcorder aus einem größeren Publikum als mir selbst zu zeigen. Schließlich probiert man Einstellungen aus, entdeckt Motive mit dem Sucher und verwirft sich gleich darauf wieder - oder hat aus Versehen die Kamera laufen lassen, während man sie ausgeschaltet zu haben geglaubt hatte. Das will ich meinen Zuschauern beim besten Willen nicht zumuten. Es wäre mir peinlich, weil sich die Leute an die Patzer genauso oder vielleicht sogar besser erinnern werden wie an die gelungenen Szenen. Ganz abgesehen von der Länge.

Kein Mensch auf dieser Welt ohne masochistische Neigungen möchte eine Hochzeit über acht Kassetten verteilt in Echtzeit noch einmal erleben. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass das auch für das Brautpaar selbst gilt. Wie öde muss das dann erst für außenstehende Zuschauer sein? Es sind ja nicht nur die schon fast sprichwörtlichen Dia-Abende, denen jede Kurzweil nach mehreren Stunden abhanden geht, sondern eben auch Videofilme. Bei professionellen Produktionen rechnet man mit einem Längenverhältnis (finaler Film/Rohmaterial) je nach Genre von bis zu 1:10. Liefe also eine ansonsten 45-minütige Reportage ungeschnitten, dürfte sich der geneigte Zuschauer auf bis zu 7,5 Stunden feinstes Rohmaterial freuen - ohne Kommentar, ohne Musik, ohne Dramaturgie, ohne Ende. Wer will das sehen? Richtig: keiner. Gleiches gilt für Heimvideos.

Die schönsten Videoerinnerungen aus dem Urlaub sollten nicht länger als 20-30 Minuten dauern. Dann macht es Spaß zuzugucken - aber das klappt eben nur selten ohne Videoschnitt. Mein Appell alle, die ihren Camcorder direkt an den Fernseher anschließen: Habt ein Herz für eure Freunde und Bekannten: Bitte langweilt sie nicht weiter. Es geht auch anders.

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Interview mit Erschaffer von "Kloß und Spinne"

Montag, 31. März 2008

Ich möchte an dieser Stelle auf ein Interview mit Volker Strübing auf Blogschrott hinweisen. Volker Strübing ist der Erschaffer der beidem Online Comic-Helden "Kloß und Spinne", die z.B als Video bei Youtube zu finden sind, oder als Hörspielserie auf Radio1 (gegen die wir übrignes heute um 20:15 ein Fussballspiel haben und gewinnen werden ).

Wie dem auch sei, es sei bemerkt dass Volker Strübing, so wie er es mir per Mail auch bestätigt hat, die Serie mit Hilfe von MAGIX Video deLuxe und MAGIX Music Studio anfertigt. Ich denke eine bessere Promotion, als eine so tolle Serie, kann es eigentlich gar nicht geben. Produkte an Hand von Ergebnissen erlebbar machen (Link: Making of ). Danke Volker !

User generated Werbung mit MAGIX

Dienstag, 11. März 2008

Was ich hier gerade zufällig bei Youtube gefunden habe, lässt sich gut unter dem Stichwort User-Generated Advertising zeigen. 1,2,3 - MAGIX machts möglich ! ;-)

Youtube-Link: Hier

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Vergangenheitsbewältigung

Montag, 4. Februar 2008

Kürzlich habe ich mal wieder meine alten Videokassetten durchforstet, um zu sehen, was ich baldmöglichst in die digitale Welt retten sollte. Einige Aufnahmen von Mitte der Neunziger sind schon reichlich angegriffen, weil sie einfach falsch gelagert wurden. Mea culpa. Es wäre aber schade, wenn diese Videodokumente für immer verloren gingen, schließlich habe ich damals einen Großteil meiner Zeit darin investiert. Eigentlich viel zu viel Zeit, wenn ich überlege, dass ich mit Video deluxe heute vielleicht nur einen Bruchteil davon bräuchte, um dann sogar noch zu einem besseren Ergebnis zu kommen.

Ich bin noch durch die alte Schule gegangen: Kassette mit Timecode formatieren, dann in den Rekorder und mit Misch- und Schnittpult die Videoschnipsel vom Zuspieler rüberkopieren. Aufwändig und qualitätsraubend. Der Ton benötigte ein weiteres Mischpult und Titeleinblendungen oder Untertitel waren nur durch einen Amiga möglich, der als Gen-Lock fungierte. Teilweise mussten wir zu dritt am Schnittplatz sitzen: einer bereitete den Schnitt vor, einer musste sich um die Live-Tonabmischung während des Schnitts kümmern und einer die Untertitel auf dem Computer weiterklicken. Jeder Schnitt war ein Alptraum, weil ich in Echtzeit mit ansehen musste, wie die Bildqualität mit jeder Überspielung schlechter wurde. Außerdem musste der Schnittpunkt wahrlich gut überlegt sein. Zwar hatte das Pult eine Vorschaufunktion, aber war der Schnitt einmal gesetzt, gab es kein Zurück. Destruktives Videoediting! Richtig ärgerlich wurde es, wenn die Vorschau nicht dem Schnitt auf dem Masterband entsprach. Das JVC-Steuergerät erlaubte es sich hin und wieder gerne mal, es mit den In- und Out-Punkten nicht ganz so genau zu nehmen.

1996, zwei Jahre bevor ich mit digitalem Videoschnitt in Berührung kam, wurde der Schnittplatz noch um ein (damals) sehr leistungsfähiges Gerät erweitert: das Panasonic WJ-AV 55. Ein Videomischer für knapp 2000 DM mit sensationellen Fähigkeiten: Chroma-Keying und Farbkorrektur. Wahnsinn! Und nicht nur das: Endlich konnte ich mit den Wischblenden auch den 16:9-Letterbox-Effekt erzeugen, mit dem Videos auf 4:3-Fernsehern bis heute gleich viel cooler aussehen. Ich war im siebten Schnitthimmel und so habe ich zusammen mit meinem besten Freund und dem ganzen analogen Equipment das Musikvideo „Push“ zusammengeschustert. Fast eine Woche waren wir am schneiden und verzweifeln. Unzählige Male mussten wir von vorne beginnen, weil wir oder das Schnittpult das Masterband zerschossen hatte - gerade wegen der vielen Schnitte, die so ein Musikclip mit sich bringt. Von der Farbkorrektur und dem Chroma-Keying haben wir selbstverständlich exzessiv Gebrauch gemacht - war ja schließlich neu für uns. Die Band „Gravity‘s Pull“ hat sich übrigens kurz nach dem Dreh aufgelöst. Angeblich lag es aber nicht am Video...



Sigur Rós – Heima

Donnerstag, 29. November 2007

so ungewöhnlich wie Island auch sein mag, die Band Sigur Rós hat es geschafft, mit einem Konzertfilm über sich, das Land und die damit verbundenen Eindrücke eine traumhafte Bilderreise zu erschaffen. Untermalt wird der Film vom sehr außergewöhnlichen Sound der Band.

Die Mischung zwischen Musik und Bild fügt sich zu einem Ganzen – eine Reise an die ungewönlichsten Orte Islands beginnt. Man kann die Landschaft Islands genießen, einen Blick in alte isländische Traditionen wagen, Konzerte der Band in einem Schiffswrack oder einem altem Öltank bewundern und vieles mehr.


Wer die Musikvideos der Band kennt, mit welcher Liebe zum Detail ihre Musik in bewegte Bilder verwandelt werden, wird sich für auch für „Heima“ begeistern.

Melodien und Lärm, Licht und visuelle Effekte ergeben ein einmaliges Ganzes. „Heima“ rückt aber noch näher heran. Nahaufnahmen schaffen eine Art Intimität, die leisen Töne werden verstärkt, die Intensität steigt. Lange hielt sich das Mysterium, die vier Musiker von Sigur Rós redeten nur äußerst ungern, seien fast unfähig zur normalen Kommunikation. Für den Film brachen sie mit ihrer Scheu; mit wenigen, aber eindringlichen Worten erklären sie von ihren Inspirationen und Sehnsüchten.

Der durch den Film „Atlantis“ bekannt gewordene und als Sigur Rós Fan bekennende Regisseur Dean DeBlois führte die Regie für „Heima“. Er wurde gerade mit seinem Film „Lilo & Stitch“ für den Oscar nominiert.

„Heima“ feierte seine Kinopremiere bereits am 27. September beim Icelandic Film Festival und deutsche Premiere am 21. Oktober im Admiralspalast in Berlin. Der Film wird auf diversen europäischen Festivals präsentiert und nur in ausgesuchten Kinos gezeigt.

Die DVD „Heima“ ist bereits seit 5. November offiziell im Handel erhältlich. - Mehr Informationen, Trailer, Bilder uvm. unter: http://www.heima.co.uk/



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h.264 - Das neue MP3 der Videowelt?

Dienstag, 27. November 2007

Wie viele unserer treuen Kunden vielleicht schon aus der Fachpresse mitbekommen haben, wurde MAGIXs Codec-Lieferant MainConcept jüngst von DivX gekauft. Da wundert man sich auf den ersten Blick vielleicht. Schließlich haben DivX ihren eigenen Codec. Was also wollen die Amerikaner von der deutschen Entwicklungsschmiede? h.264 heißt das Stichwort und erweckt die Begehrlichkeiten. Gerade in diesem Bereich sind die Aachener Tüftler führend. Überhaupt hört man in letzter Zeit immer häufiger von h.264. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? In den nachfolgenden Zeilen gebe ich einmal einen hoffentlich leicht verständlichen Einblick.

                                          

Hinter der kryptischen Bezeichnung versteckt sich der zur Zeit wohl effektivste Logarithmus Algorithmus, um Videodateien zu komprimieren. h.264 basiert auf dem MPEG-4-Standard, daher auch die (eher selten verwendeten) Namen „MPEG-4 Part 10“ oder „MPEG-4/AVC (Advanced Video Coding)“. Die Entwickler planen großes mit der bereits 2003 erstmals veröffentlichten Kompressionstechnik: Ein Codec für alle Anwendungen. h.264 deckt bei hochwertiger Bildqualität das gesamte Spektrum vom videotauglichen Mobiltelefon bis zu studioreifen HD-Aufnahmen ab. Sollte er sich wirklich als De-facto-Standard etablieren, wären zum Beispiel in der Videobearbeitung lästige und vor allem zeitintensive Formatumwandlungen Schnee von gestern. So schön diese Perspektive auch klingt, es liegt wohl in der Natur der Sache, dass es einen noch leistungsfähigeren Codec geben wird, ehe sich h.264 wirklich in allen Bereichen durchsetzen kann. 

Eine HD-MPEG-2-Datei mit 1920x1080-Bildformat benötigt normalerweise zwischen 12 und 20 Mbps, h.264 braucht für die gleiche Auflösung bei gleicher oder teilweise sogar besserer Bildqualität nur zwischen 7 und 8 Mbps. Als Faustregel kann man also sagen, dass h.264 ohne Qualitätseinbußen mit halber MPEG-2-Datenrate auskommt. Normalformatige h.264-Videos können auf Grund der geringen Datenrate auf nahezu allen mobilen Geräten und durchschnittlichen PCs abgespielt werden. Nur bei HD-Material geht mit h.264 der schnellste Einzel-Prozessor-PC in die Knie. Hier ist zwangsläufig mindestens ein Dual-Prozessor mit größtmöglicher Taktrate erforderlich. Das gleiche gilt übrigens auch für den Videoschnitt. h.264-Material wie AVCHD verlangt soviel Rechenleistung, dass eine so flüssige Bearbeitungsgeschwindigkeit wie z.B. mit DV vorerst nahezu unmöglich scheint.

Auch wenn der h.264 zur Ablösung bereit steht, bleibt MPEG-2 ein Thema. Der Erfolg in den letzten Jahren hat die DVD derart in deutschen Wohnzimmer etabliert, dass es noch Jahre dauern wird, bis MPEG-2 zumindest in diesem Format vollständig abgedankt hat. Und auch dann wird es noch Verwendungszwecke auf niedrigerem Niveau geben. Selbst der Vorläufer MPEG-1 erfreut sich trotz miserabler Qualität auch heutzutage von der VCD bis zur digitalen Fotokamera noch relativ großer Beliebtheit. Das liegt jedoch nicht zuletzt auch daran, dass auf MPEG-1 keine Lizenzgebühren mehr abzuführen sind.

Gerade die enorme Einsatzfähigkeit könnte der neuen h.264-Technologie kräftigen Aufschwung verleihen. Einen vergleichbaren Codec, der Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und die professionelle Broadcast-Industrie zu gemeinsamen oder zumindest untereinander kompatiblen Produkten bewegen kann, hat es bisher noch nicht gegeben. h.264 besitzt die besten Chancen, in Bezug auf Popularität zum MP3-Format der Videowelt zu lancieren.
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Schlechter Ton - schlechtes Video

Donnerstag, 1. November 2007

Aus gegebenem Anlass möchte ich ein paar Worte zu der Wichtigkeit von Ton in Videofilmen verlieren. Gestern erst musste ich ein Hochzeitsvideo über mich ergehen lassen, wo man außer Rauschen, Geschepper und zu leise aufgenommener Festtagsrede eigentlich nur die Hintergrundmusik erkannt hat. Die Kameraführung und der Schnitt waren in Ordnung, der Rest eine Tortour für Ohren und Nerven...





Ein Blick auf die Einsteigermodelle der großen Kamerahersteller beweist es. Aus Design- oder Platzgründen werden die eingebauten Mikrofone in der Oberseite des Gehäuses versenkt. Zu Recht fragt man sich, wie so eine überzeugende Audioaufnahme gelingen soll - wohlmöglich sogar in 5.1-Surroundsound. Die eingebauten Mikrofone reichen in den seltensten Fällen aus, um dem hohen Standard der digitalen Aufzeichnungstechnik gerecht zu werden. Sie enttäuschen durch äußerst bescheidene Qualität und bannen zudem auch mehr oder weniger starke Zoom- und Laufwerksgeräusche mit aufs Band. Das ist offensichtlich der Preis, den man für immer kleiner werdende Camcorder bezahlen muss. SD-Camcorder sind übrigens nur vermeindlich leiser: Viele haben einen Lüfter eingebaut. Ganz ohne Motor scheinen selbst die fortschrittlichsten Geräte nicht auszukommen. Also sollte - zumindest bei anspruchsvollen Aufnahmen - ein externes Mikrofon her. Das kann sich aber als ziemlich schwierig erweisen. Die Auswahl ist riesig, die Preisspannen auch. Selbst bei große Marken ist man nicht vor Ausfällen gefeit. Letztendlich ist die Qualität eines Mikros wie bei Lautsprechern nicht selten auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der selbstgesetzten Ansprüche.

Sind die Filmaufnahmen erst einmal im Kasten, ist die Audiobearbeitung noch nicht abgeschlossen - auch wenn viele Videoschnittprogramme uns das glauben machen wollen. Während viele Einsteigeranwendungen fast immer vollständig auf eine nennenswerte Tonkorrektur verzichten, haben wir bei MAGIX Video deluxe den Anspruch, Bild und Ton gleichwertig zu behandeln. Was jedoch kann man am Ton nachträglich noch verbessern? Gerade bei Sprachaufnahmen erweist sich eine Korrektur besonders schwierig. Verändert man einzelne Frequenzbereiche, kommt es schnell zu Verfremdungen. Daher gilt auch hier, schon bei der Aufnahme für das bestmögliche Signal zu sorgen. Fehler, die man gar nicht erst begeht, muss man hinterher auch nicht wieder korrigieren. Wenn man einen Film aus unterschiedlichen Quellen zusammenschneidet, kommt es häufig zu erheblichen Lautstärkesprüngen. Mit der Normalisierungs-Funktion bringt man die einzelnen Clips auf ein einheitliches Niveau und kann dann sehr viel effizienter die Lautstärkeanpassung innerhalb des Videoprojekts vornehmen. Zudem verfügen dedizierte Tonbearbeitungsprogramme wie Samplitude über ausgezeichnete Rauschverminderungstechniken mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. Eine anspruchsvolle Audioaufnahme kann also durchaus einige Anstrengungen kosten. Das Ergebnis lohnt sich jedoch allemal. Die Filme können sich dann nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. Das Publikum wird sehr dankbar sein.