In einem fernen Land

Montag, 16. Juni 2008

Pressekonferenzen sind immer ein besonderes Ereignis. Man muss auf jede noch so absurde Frage vorbereitet sein und weiß nie, ob die Technik bei der Präsentation nicht an ungünstigster Stelle streikt. Wenn das ganze auch noch in Moskau stattfindet, hat es einen besonderen Reiz. Fremde Sprache, fremde Stadt, fremde Kultur. Wie sind die Journalisten in Russland so drauf? Sind Journalisten hier überhaupt erlaubt? Mein erster Ausflug in die Ostmetropole startet erst einmal langsam. Ganze vier Stunden dauert die Autofahrt vom Flughafen zum Hotel. Nun mag man denken, dass der Flughafen besonders weit draußen liegt, aber weit gefehlt. 20 km sind es. 

Das mag einen ersten Einblick in die total absurde Verkehrssituation Moskaus geben, neben der selbst ein Autotrip durch Paris wie eine Überlandfahrt anmutet. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass ich von den zweieinhalb Tagen mindestens 60% der Zeit im Auto gesessen habe. Fussgänger sind in Moskau dann auch bei weiten Strecken definitiv schneller unterwegs – falls sie heile durch das Chaos auf den Straßen kommen. 



Die Pressekonferenz ist für vier Stunden angesetzt. Vier Stunden?! Russische Journalisten scheinen Zeit zu haben – viel Zeit. Geduldig und interessiert lauschen sie unserer Präsentation. Die Simultanübersetzung führt dazu, dass jeder Vortrag gleich doppelt so lange dauert. Was kein Nachteil sein muss: So kann ich mir jeden Satz noch einmal genau überlegen, bevor ich ihn auf die versammelten Schreiberlinge loslasse. Die vier Stunden vergehen wie im Flug. Die Magazinredakteure sind begeistert von Video deluxe. Viele Nachfrage, viele Antworten. Zufriedene Gesichter. Kaum eine halbe Woche später erscheinen die ersten Testberichte. Ausnahmslos positiv. Das Dauersitzen im Auto hat sich gelohnt. 



Jetzt noch ein bißchen Sightseeing: Kreml, Roter Platz und eine Matruschka-Figur als Souvenir. Bis auf die Matruschka-Puppe enttäuschen mich die anderen beiden „Highlights“ auf ganzer Linie. Der Rote Platz ist einfach nur ein großer Platz mit nichts drauf und seltsamen Markierungen. Und rot ist die weitläufige Einöde schon gar nicht. Ich habe gehört, dass das russische Wort für „rot“ auch „schön“ bedeutet. Vielleicht liegt es am Regen, vielleicht mag meine Definition von „schön“ aber auch mit der russischen Volksseele nur ebenso wenig kompatibel sein wie deren Vorliebe für die allgegenwärtigen Farbtöne Grau, Braun und Gold. Man muss die Stadt halt mögen, Gefallen an dem postsozialistischen Stadtbild finden und mit dem rauen, oft unfreundlichen Ton im Dienstleistungsbereich zurechtkommen. Heimweh kommt da schnell auf, obwohl: Ein bißchen ist es ja dann doch wie hier zuhause in Berlin.

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Landtagswahlen Hessen - Kadim Sanli der Idealist

Dienstag, 29. Januar 2008

Das Ergebnis der Landstagswahlen in Hessen brauche ich hoffentlich keinem mehr mitzuteilen. Dennoch frage ich mich warum dieser nette Herr aus Franfurt (Main) nicht mehr Stimmen bekommen hat. 

Also sein Wahlprogramm hat sich vielversprechend angehört....Die wichtigsten Punkte auf einem Blick: 

- Er lebt Politik, hat 40 Wahlprogrammthemen, will 19% Mehrwertsteuer abschaffen, den Dönerpreis auf 2€ reglementieren und  Puffhausfrauen sollten beim Staat angestellt sein .. Köstlich :-)

Bühne frei für Kadim Sanli:

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Berlin <-> Barcelona

Dienstag, 17. Juli 2007

Aufgenommen von dem Freund eines Arbeitskollegen ... in Barcelona!

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Umfrage: Das ultimative Silvester-Mahl

Dienstag, 19. Dezember 2006

Die Rangliste der beliebtesten Weihnachtsfilme steht fest: "Die Geister die ich rief" landet mit 27% der Stimmen knapp vor "Charles Dickens Weihnachtsgeschichte", die sich mit 24% der Stimmen gegen Kevin, wo auch immer er allein war, durchgesetzt (22%). Alle Ergebnisse könnt ihr hier anschauen.

Die Umfrage in dieser Woche ist reine Geschmacksache. Welche ist die ultimative Traditionsspeise zu Silvester? Eine Frage, die polarisiert! Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis, welches dann im neuen Jahr ausgewertet werden wird. Wer also seine anonyme Meinung nach dem Jahreswechsel nochmal ändern möchte, hat dazu bis zum 09. Januar Gelegenheit.

Mahlzeit!

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Nudeln machen glücklich

Montag, 13. November 2006

Hier geht's nicht um die Wurst, sondern um die Nudel. Der Verband der er Teigwarenhersteller und Hartweizenmühlen Deutschlands e.V. (ich wusste gar nicht, dass es den gibt!) hat unter www.nudelnmachengluecklich.de eine lustige Seite rund um die Pasta aufgesetzt. Einfach mal reinschauen und Hunger kriegen ...

Ein ähnlich Appetit anregende Seite des Internetzes: www.rettet-das-mittagessen.de

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Federweißen von der nördlichsten Reblage der Welt

Freitag, 15. September 2006

Da sich das milde Wetter zunächst noch halten soll, anbei ein kleiner Tipp für's Wochenende im Raum Berlin-Brandenburg: Weinberg-Besichtigung auf der nördlichsten für den Qualitätsweinanbau zugelassenen Reblage der Welt. Die befindet sich nämlich im nahe gelegenen Werder (Havel) auf dem Wachtelberg. Zur Zeit gibt es dort


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Berlin: Lebkuchen-Lawine bei 26°C

Freitag, 8. September 2006


Kennen Sie diesen Mann?

Hilfe! Wir schreiben den 08. September! Gerade habe ich mich noch über die zur Zeit nochmal spätsommerlich milden Tage gefreut und darüber, dass die Melonen im Supermarkt schön günstig sind - und dann das! Da biegt man nichtsahnend um die nächste Ecke und wird von einer Lawine von Lebkuchen-Männern, Spekulatius und Zimtsternen überrollt!

Ich weiß nicht, irgendwie hält sich meine Lust auf Adventsgebäck bei 26°C Außentemperatur arg in Grenzen. Eure Meinung und weitere Bilder vom Backwaren-Batallion gibt's im Artikel ...


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Kombucha - mein neues Haustier

Mittwoch, 2. August 2006

... wie ich bei einer harmlosen Party durch ein nettes Gespräch

über Entgiftung ein neues Haustier bekam.


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Essen was das Herz begehrt

Mittwoch, 19. Juli 2006

Nur was und wie viel? Was will der Kopf, was will der Körper? Was predigen die Medien? Für wen? >>


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