StudiVZ - Is watching Big Brother

StudiVZ wird wohl bist zum Untergang nicht aufhören Facebook zu immitieren. So sehe ich zumindest die am Wochenende veröffentlichte Strategie der deutschen Studenten-Community. 

Durch Probleme mit den Usern und dem Umsatz,  hatte die Blogospähre und Experten (Was sich nicht unbedingt ausschließt) dazu bewegt , StudiVZ keine besonders hohen Chancen auf eine erfolgreiche, Holzbrink geführte, Zukuft  zu geben.Vor allem der ständig alles besser könnende große Bruder aus den USA , Facebook, macht den Jungs aus Berlin ordentlich Druck.

Am Wochende, hat StudiVZ Gründer Rieke, einige zukünftige Strategie-Punkte in einem Interview mit der FAZ veröffntlicht. 

Fokussierung auf die deutsche Plattform, Neue Plattform für Nicht-Studenten, enge Vernetzung der Plattformen, API für offene Entwickler, Vorrtaussichtliche Teilnahme an der Open-Scoial Innitiative, Verbesserung bestehender Funktionen, Zeil für Ende 2008 sind 14 Mio. Mitgleider , Der Verkauf an Facebook ist nicht geplant

Was ist zu erkennen? StudiVZ benimmt sich wie der kleine Bruder, der seinem größeren Bruder in allem nacheifert, es aber niemals besser kann und deshalb immer verbissener wird. Alles was verändert wird hat eine Angleichung an Facebook als Ziel. Diese Strategie ist meiner Meinung nach fatal. StudiVZ liegt schon seit geraumer Zeit technologisch auf einem weit tieferen Level als Facebook. Nochdazu fehlt das Geld um geplante Punkte sehr schnell umzusetzten. Da Facebook nicht stehen bleibt, wird der Technologische Rücksprung beibehalten und es ist nichts gewonnen.

Wenn es nach mir gehen würde, hätte man die Chance nutzen sollen aus der Defensive in die Offensive zu wechseln und sich nicht von Facebook diktieren zu lassen. Wie hätten die Medien reagiert, wenn StudiVZ einen komplett anderen Weg eingeschlagen hätte und Funktionalitäten angedacht hätte, die einen echten USP bieten bzw. ihre Zukunft anderes definiert hätten ? Stattdessen ein zweites Facebook für Deutschland zu entwickeln ist meies Erachtens nach hoffnungslos und tötet jegliches Innovationspotenzial innherhalb der Gesellschaft.

Desweiteren lernen Sie ihren Usern auf eine Art den Umgang  von Facebook. Eine der größten Einstiegshürden, die Berliner Mauer des Userwechsels, die Überzahl und daraus reslutierende Unübersichtlichkeitl an Funktionen bei Facebook etc. wird einfach zu nichte gemacht. 





Das StudiVZ eine Plattform bringen wird , die jeden Internetuser anspechen soll, war nur logisch. Wie oft wurde gesagt, dass StudiVZ einen großen strategische Nachteil gegenüber Facebook hat - Den Namen. Wachstumspotenzial sei bei StudiVZ bregrenzt, denn alleine der Name grenz bestimmte Userschafften aus. Das konnte man natürlich nicht  auf sich sitzenlassen und versucht nun  die 2 großen Communities studiVZ und SchuelerVZ auf eine Ebene zu bringen. Ob das alles was helfen wird , werde wir nach der Umsetzung sehen !

Ich persönlich kann mir vorstellen, dass StudiVZ nur noch an der neuen Plattform arbeitet, dann versucht sämtliche User aus StudiVZ und SchuelerVZ dort einzuschreiben (ganz einfach über Single-LogIns) und dann früher oder später StudiVZ und SchuelerVZ sterben lässt.

Vielleicht sind aber auch alle Spekulationen sinnfrei und Facenbook kauft StudiVZ auf bevor auch nur irgendwas passiert ;-) Ich lasse überraschen und mir nicht den Spass nehmen, den Namen der neuen Plattform herauszufinden. :-) Irgendwas mit VZ wirds ja wohl werden....habt ihr Vorschläge ?


Update: Hier gibts weiteres zu diesem Thema
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Kommentare

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  1. Sachar schreibt:

    Fakt ist: studiVz hat sehr viele Fehler gemacht - und macht sie immer noch. Der Größte ist wohl, dass die Macher sich zu lange auf dem Wachstum ausgeruht haben, aber keine neuen Features entwickelten. Dass sich die Plattform irgendwann für externe Entwickler öffnen musste, liegt eigentlich auf der Hand. Meiner Meinung kommt dieser Schritt kommunikationstechnisch zum falschen Zeitpunkt. Es sieht in der Tat so aus, als ob der bevorstehende Markteintritt von Facebook studiVz zu diesem Schritt zwingt. Somit ist die Holtzbrink-Akquise in der Defensive. Ich bin sehr gespannt, was aus studiVz wird - Großes kann ich mir aber auch nicht vorstellen.

  2. Langzeitstudent schreibt:

    Die ursprünglichen Macher von StudiVZ haben aus meiner Sicht alles richtig gemacht: keine Idee haben, schnell eine Kopie für den Deutschland an den Start bringen und sich schnellstmöglich für viel Geld verkaufen.

    Holtzbrinck hat sich das mit StudiVZ sicher anders vorgestellt. Vor allem soll sich die Investition amortisieren - und das möglichst schnell.

    Und Entscheidungen wie es weitergehen soll brauchen bei Holtzbrinck sicher etwas länger als bei einem kleinen StartUp. Und wer möchte schon eine falsche Entscheidung treffen...

  3. Georg Krüger schreibt:

    aber wie gesagt zu lange auf dem erfolg ausgeruht und eher an Monetisierung gearbeitet anstatt an der Festigung ihrere Position.
    Das zahlt sich jetzt vielleicht zurück. aber der deutsch user ist ein Gewohnheitstier...bis man den aus studiVZ raus bekommt, braucht es echt Überzeugungsarbeit...

  4. norman schreibt:

    geht es nicht vielen deutschen unternehemen so: kopieren, dann aufgekauft werden und unter umsatzdruck stehen, monetarisierung usw.
    Dann kommen frische ideen, die müssen wieder kopiert werden, naja das ewige spielchen.

  5. Georg Krüger schreibt:

    jo so ist das meistens, umsatzdruck blockiert jegliche Innovation und idee...

Verweise

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